Über mich

Ich weiß, wie sich dieses leise Gefühl anfühlt, den Überblick im Bildungsdschungel zu verlieren – beruflich, aber vor allem auch privat als Mutter. Bildungsentscheidungen sind selten eindeutig, und oft fehlt weniger Engagement als vielmehr Orientierung.

Ich bin Susan – Bürokauffrau, staatlich geprüfte Erzieherin, Lehrerin und Begabungspädagogin, Mutter, Ehefrau und Gründerin von deinBildungskompass. Mein eigener Bildungsweg war nicht geradlinig, und genau das prägt heute meinen Blick auf Schule, Übergänge und Entscheidungen.

In meinem Alltag sehe ich, wo Orientierung praktisch scheitert: an Zeit, an Informationslücken und an zu vielen Meinungen. Ich übersetze schulische Möglichkeiten, Abschlüsse und Übergänge so, dass Familien sie einordnen können und daraus realistische nächste Schritte entwickeln, die zu ihrer Situation passen. 


 

Warum deinBildungskompass entstanden ist

Ich habe selbst erfahren, wie schnell Familien sich im Bildungsdschungel allein fühlen können. Nicht, weil sie sich nicht kümmern. Sondern weil es an Zeit, Raum und gemeinsamer Orientierung fehlt.

Viele Eltern, mit denen ich spreche, geben sich große Mühe: Sie begleiten ihre Kinder aufmerksam, informieren sich, wollen nichts falsch machen. Und trotzdem bleibt oft dieses leise Gefühl, den Überblick zu verlieren oder die Sorge vielleicht eine falsche Entscheidung zu treffen. 

Ich kenne das nicht nur aus Gesprächen, sondern aus meinem eigenen Leben. Ich bin selbst nicht auf direktem Weg Lehrerin geworden. Ich bin erst mit 37 Jahren ins Referendariat gegangen und habe mich spät entschieden Lehrerin zu werden. Diese Erfahrung prägt bis heute meinen Blick auf Bildung: Wege sind selten geradlinig. Und das ist in Ordnung und genau deshalb gibt es deinBildungskompass.

Meine Perspektive als Mutter

Auch als Mutter befasse ich mich aktuell selbst mit  den herausfordernden Entscheidungen rund um Schule und Bildung. Während meine ältere Tochter gerade ihr Abitur kombiniert mit einer Ausbildung macht und ihren Weg gefunden hat, steht meine zweite Tochter gerade noch mittendrin im Dschungel der Möglichkeiten. Diese Orientierungslosigkeit führt bei ihr zu Unsicherheiten und vielen Fragen und ich habe mich dazu entschieden sie auf diesem Weg zu unterstützen, indem wir uns gemeinsam orientieren. Da ich weiß, dass wir damit nicht alleine sind, habe ich deinBildungskompass gestartet, um auch anderen Familien auf diesem Weg zu unterstützen. Die Perspektive der Familie als Ganzes fehlt oft in klassischen Berufsorientierungsformaten und auch in der Schule. 

Gerade der Blick auf meine beiden Töchter zeigt mir immer wieder: Bildungswege sind unterschiedlich. Und sie dürfen es auch sein.

Mein Blick auf Schule und Orientierung

Heute arbeite ich im System Schule und sehe sehr klar, wo Orientierung an Grenzen stößt. Nicht aus bösem Willen, sondern weil Zeit fehlt, Räume fehlen und individuelle Wege oft zu kurz kommen.

Ein Elternabend war für mich ein Schlüsselmoment. Ich war als Mama dort und nicht als Lehrerin. Meine jüngere Tochter steht ebenfalls vor der Frage, wie es weitergehen kann und obwohl ich Lehrerin bin, habe ich gemerkt, wie schnell man sich als Mutter trotzdem unsicher fühlt. Es gab wenig Informationen, wenig Berufsorientierung seitens der Schule, viele Meinungen, viele Erwartungen. Und gleichzeitig habe ich das Bedürfnis meiner Tochter gerecht zu werden und sie bei der Orientierung auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen.

Durch meine Arbeit kenne ich das System Schule gut und durch meine Töchter kenne ich die emotionale Seite dahinter. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Entscheidungen nicht klar sind. Wenn Wege offenstehen und man sich verunsichert fühlt. Und auch mit Erfahrung und Wissen bleiben vielleicht Fragen: 

Was passt jetzt zu meinem Kind? Was ist ein sinnvoller nächster Schritt, der ohne Druck, ohne Angst und ohne Vergleiche gegangen werden soll?

Wie ich begleiten möchte

Mir ist wichtig klarzustellen, dass ich schulische Berufsorientierung oder andere Berufsberatungen nicht schlecht reden möchte. Denn viele leisten wertvolle Arbeit. Manche Familien wünschen sich jedoch einen gemeinsamen zusätzlichen Raum.

Daher versteht sich deinBildungskompass als ergänzende Begleitung für Eltern und Jugendliche, die sich Zeit nehmen möchten sich zu orientieren, um dann tragfähige Entscheidungen für Schule, Ausbildung oder weitere Schritte zu treffen. Mein Ziel ist es, die individuellen Stärken zu fördern und sich zu orientieren. Damit jede Familie mit ihrem Kind Entscheidungen im eigenen Tempo treffen kann. 

Wenn du hier bist und dich angesprochen fühlst, dann suchst du genau das. Und ich sage dir: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. 

Bildungswege sind keine Einbahnstraße. Und Orientierung darf sich entwickeln.

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